10. Bonsai-Workshop
am 28.11. und 29.11.2002 in Berlin

Bilder

Teilnehmer:

Gerhard KochLandesinstitut für Erziehung und Unterricht StuttgartBaden Württemberg
Wolfgang SchmidAkademie für Lehrerfortbildung und PersonalführungBayern
Michael RetzlaffLandesinstitut für Schule und MedienBerlin
Jürgen FrankLandesinstitut für Schule und MedienBerlin
Matthias KönigMedienPädagogischesZentrumBrandenburg
Steffen RüsikeMedienPädagogischesZentrumBrandenburg
Sven HadenfeldtOffener Hamburger Schulserver (OHS)Hamburg
Hans RauchHessisches Institut für Pädagogik (HeLP)Hessen
Horst EyselNiedersächsisches Landesinstitut für Schulentwicklung und BildungNiedersachsen
Walter HupfeldLandesinstitut für Schule SoestNordrhein-Westfalen
Friedrich JungLandesmedienzentrumRheinland-Pfalz
Erich GebhardMinisterium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des SaarlandesSaarland
Michael WoydeLandesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung (LISA)Sachsen-Anhalt
Ralf-Thomas SchiebelSächsisches KultusministeriumSachsen
Klaus ThußSächsischer BildungsserverSachsen
Martin MaiselThillmThüringen
   
Monika Rösler-LaßDFN-VereinBerlin
Friedhelm SchumacherFWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und UnterrichtGrünwald
Tamara MassarDBS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische ForschungFrankfurt/Main
Elke BrensteinDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Jürgen JaeschkeDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Thorsten KathDBS/SchulWeb Humboldt-UniversitätBerlin
Michael KluckEUN/ETB Humboldt-UniversitätBerlin
Olaf KosDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Heiko PassauerDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Sandra + Ronja PassauerFachhochschule für Technik und WirtschaftBerlin
Susanne PolittFachhochschule für Technik und WirtschaftBerlin
Bernd ReimannHumboldt-UniversitätBerlin
Christian RichterDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Ulrike SchorleSchulWeb Humboldt-UniversitätBerlin
Christine SchusterDBS Humboldt-UniversitätBerlin

Verlauf und Ergebnisse des Workshops

Der Workshop begann am 28. 11. 2002 um 14.00 Uhr und endete am 29. 11. 2002 um 13.00 Uhr. 1. Eröffnung - Olaf Kos
2. Berichte der Landesbildungsserver - Moderation: Christian Richter
3. Präsentation des neu gestalteten SchulWeb - Ulrike Schorle
4. Ergebnisse der DBS-Nutzerstudie - Elke Brenstein
5. Zum Abschluss des DFN-Projektes DBS 2000 - Christian Richter
6. Abschlussdiskussion

1. Begrüßung - Olaf Kos

Mit dem 10. Bonsaitreffen geht das erfolgreiche DFN-Projekt DBS 2000 zu Ende. Die regelmäßigen Treffen der Systembetreuer der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungssevers sollten über das Projekt hinaus fortgesetzt werden. Die rege Beteilung an den Bonsaitreffen bestätigt das Interesse der Länder am gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Die Abteilung Pädagogik und Informatik der Humboldt-Universität steht auch im kommenden Jahr als Gastgeber zur Verfügung.

[zur Tagesordnung]

2. Berichte der Landesbildungsserver

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Der Landesbildungsserver Baden-Württemberg wurde zu einem kooperativen Content-Server ausgebaut, an dem sich verschiedene Anbieter beteiligen können. Es gibt fast 10 000 Beiträge, die historisch gewachsen sind. Die Rubrikenstruktur ist dynamisch angelegt, so dass auch schwierig zu integrierende Inhalte übersichtlich und leicht auffindbar abgelegt werden können.
Schwerpunkte zur Entwicklung eigener Materialien sind die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Biologie sowie die Schularten Grundschule, Sonderschulen und Berufliche Schulen. Darüber hinaus wurden aktuelle Angebote zum Thema Nachhaltigkeit sowie interaktive Bausteine für das Fach Physik und zur Lese- und Sprachförderung eingestellt.
Im Rahmen der Landesmedienoffensive stehen dem Landesbildungsserver teilabgeordnete Lehrerinnen und Lehrer im Gesamtvolumen von ca. 10 Deputaten und eine Vollzeit-Stelle für die Projektleitung zur Verfügung.

Gerhard Koch

Bayrischer Schulserver

Der Bayrische Schulserver ist ein dezentraler Zugangsserver, der auf Server mit speziellen Angeboten, wie z.B. Lehrerbildung verweist. Die Spinne symbolisiert diese Vernetzung und ist als Logo beliebt.
Der BSCW-Server wird in der Lehrerfortbildung sehr stark genutzt. Ein PHP-Script sorgt dafür, dass Nichtnutzer nach 270 Tagen entfernt werden.
Auch in Bayern bemüht man sich, die Internetauftritte barrierefrei zu gestalten. Als Content-Management-System soll RedDot eingefürt werden.
Seit der Schulserver zur Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen umgezogen ist, betreuen die Mitarbeiter auch den Server der Akademie und die dazugehörenden Datenbanken.

Wolfgang Schmid

Berliner Bildungserver

Der Berliner Bildungserver versammelt Angebote auf der Basis von freiwilliger Zuarbeit. Zu den Themen gehört auch die außerschulische Jugendarbeit. Zurzeit wird an einem Redesign gearbeitet.
Problematisch ist die unzureichende personelle Austattung des Bildungsservers. Für Inhalt und Technik steht eine Stelle zur Verfügung. Ein Redaktionssystem und Datenbanken gibt es nicht.
Die Technik wird vom Webteam im Berliner Landesinstitut für Schule und Medien - LISUM betreut. Den Serverplatz stellt dieCidS! GmbH im Rahmen des Berliner Schulnetzes zur Verfügung. Im Landesinstitut steht ein Server, auf dem gearbeitet wird. Mehrmals täglich wird ein Update zum Server bei CidS! geschickt.

Jürgen Frank, Michael Retzlaff

Brandenburgischer Bildungsserver

Der Brandenburgische Bildungsserver ist ein Zahnrad innerhalb der Medienoffensive im Land Brandenburg. Er ist seit zwei Jahren am Netz und hat 17 000 Nutzer im Monat. 5 Mitarbeiter arbeiten mit Abordnung 2 bis 4 Tage in der Woche für den Bildungsserver. Die Angebote sind nicht nur für Lehrer gedacht, sondern für alle interessierten Brandenburger.
Die Hardware besteht aus 2 identischen Linux-Maschinen, Pentium III, 256 MB RAM, 2 HDD, 30 GB, Netzanbindung: 2 MB. Software: Apache-Webserver, MYSQL, PHP, CGI, Sendmail (Developserver & Mediaserver).
Von Matthias König wurde ein Publikationstool entwickelt, mit dem externe Anbieter auf unkomplizierte Art Beiträge auf dem Landesbildungsserver veröffentlichen können. Der Beitrag ist sofort online, wird jedoch erst verlinkt, nachdem er von der Redaktion geprüft wurde.
Ein Content-Management-System ist in der Entwicklung. Es erzeugt statische HTML-Seiten mit PHP. Die Inhalte sind in einer MYSQL-Datenbank gespeichert.

Matthias König, Steffen Rüsike

Offener Hamburger Schulserver - OHS

Der OHS ist seit 7 Jahren ein Portal für Hamburger Schulen, das behördenunabhängig ist und von der Hamburger Universität unterstützt wird. 7 ehemalige Studenten, die jetzt im Berufsleben stehen, arbeiten ehrenamtlich für den Verein. Der Jahresetatetat von 15000 € besteht aus Spenden. Betreut werden 283 Schulen und 45 Projekte.
Die verwendete Software ist Linux, Apache-Webserver, MYSQL, PHP.

Sven Hadenfeldt

Bildungsserver Hessen

Beim Hessischen Bildungsserver bemüht man sich, den Internetauftritt möglichst barrierearm zu programmieren. Mit WAVE 2.01 können Webseiten getestet werden. Auf Tabellen zur Gestaltung des Layaut sollte im Interesse eines barrierefreien Internets möglichst verzichtet werden.
Neu beim Bildungsserver ist eine Online-Lernplattform, die im zeitasynchronen Bereich das Content-Management-System zecom, für die zeitsynchronen Elemente das offene Protokoll Jabber verwendet. Dazu gehört ein vektororientiertes Whiteboard, auf dem mehrere Nutzer zeitgleich Texte und Bilder editieren und verändern können.
Es wird gegenwärtig ein Online-Lernarchiv aufgebaut, das der strukturierten Ablage von Lernmaterialien dienen wird. Der Hessische Rundfunk wird dort seine Wissenswert-Sendungen im MP3-Format den Schulen zugänglich machen. Eine freie Journalistin recherchiert nach Angeboten auf den Landesbildungsservern. Das Ergebnis wird allen Landesbildungsservern zur Verfügung gestellt.
Externe schulische Intranets (ESI) mit eingeschränktem Zugang sollen wesentliche Aspekte schulischer Arbeit elektronisch abbilden und z.B. Schulen mit zwei Standorten die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ermöglichen.
Das beim Bildungsserver verwendete ZOPE-System ermöglicht eine einfache Pflege von Inhalten. Metatags nach Dublin Core werden automatisch generiert.
Link-Liste zu den hessischen Themen

Hans Rauch

NiBiS - Niedersächsischer Bildungsserver

NiBiS läft auf einer eigenen Serverfarm unter Linux.
Seit September müssen alle amtlichen Online-Angebote in Niedersachsen ein einheitliches Layout haben und mit einem Content-Management-System arbeiten. NiBiS verwendet auch das verordnete Layout, darf jedoch sein eigenes erprobtes CMS weiter benutzen.
Es gibt zwei BSCW-Server, einen für die allgemeinbildenden und einen für die berufsbildenden Schulen. Angeboten wird internetgestützte Fortbildung mit E-Learning-Lernumgebungen.
In Zukunft wird beim Landesbildungsserver auch ein offizieller Behördenserver betreut, der jeder der 3800 niedersächsischen Schulen einen passwortgeschützten Zugang bietet, über den von der Schulbehörde interne Informationen verschickt werden können.

Horst Eysel

learn:line - Nordrhein-Westfalen

In NRW gibt es seit 5 Monaten das Bildungsportal.NRW, dass aus der Homepage des Kultusministeriums hervorgegangen ist. Es enthält Informationen der Schulbehörde und Schuldaten. Learn:line ist dagegen ein rein pädagogischer Server, der Materialien und Informationen für den Unterricht bietet. Bildungsserver und Bildungsportal kooperieren miteinander, z.B. wird die Wettbewerbsdatenbank gemeinsam gepflegt.
Learn:line läft auf einer Serverfarm von 4 Servern: Produktionsserver, BSCW-Server, Administrations-Server, Datenbank-Server. Der BSCW-Server ist den Arbeitsgruppen des Landesinstitutes vorbehalten und wird gut genutzt. Auf dem LDAP-Server liegen 1700 Accounts, die auf diesem Server zentral verwaltet werden sollen. Für die Eingangsseiten und die Verteilerseiten gibt es bei learn:line ein Redaktionssystem, das von einer Firma entwickelt wurde. Seit zwei Jahren wird beim Landesbildungsserver an einem Content-Management-System auch für die Anbieterseiten gearbeitet.
Geplant ist die Umstellung der Programmierung auf JSP, da die Firma, die das Redaktionsystem programmiert hat, Lasso, Filemaker und Mac verwendet und für JSP Schneller einen Programmierer findet, als für PHP. Der Vorteil von JSP gegenüber PHP ist die saubere Trennung von Inhalt und Layout.

Walter Hupfeld

Bildungsserver Rheinland-Pfalz

Der Server ist ins Landesinstitut nach Koblenz umgezogen. Zum Personalbestand gehören 1 Hauptverantwortlicher für Technik und Layout und 2 halbe Stellen mit Teilabordnung zur redaktionellen Pflege des Angebotes.

Friedrich Jung

Bildungsserver Saarland

Der Bildungsserver Saarland befindet sich in einer Phase des intensiven Redesigns. Das aktuelle Layout ging 1999 ans Netz und ist nicht erweiterbar. Per Erlass wurde für alle öffentlichen Internetangebote im Saarland ein einheitliches Design festgelegt. Dieses wird mit dem Content-Management-System RedDot realisiert.
Als Personal stehen 2 Lehrer mit Teilabordnung zur Verfügung, die jeder 2 1/2 Tage in der Woche für den Landesbildungsserver arbeiten und darüber hinaus weitere Aufgaben zu erfüllen haben. Der Server steht bei der zentralen Datenverarbeitungsstelle.

Erich Gebhard

Sächsischer Bildungsserver

In Sachsen gibt es den Bildungsserver des Kultusministeriums unter www.sachsen-macht-schule.de und den pädagogischen Server Marvin. Mehrere sächsische Ministerien nutzen RedDot, nicht aber das Kultusministerium. Auf Grund des hohen finanziellen und trotzdem erheblichen programmtechnischen Aufwands wird hier stattdessen eine individuelle CMS-Lösung favorisiert.
Der pädagogische Server wird zurzeit neu gestaltet. Eine formulargestützte Seitengestaltung soll eingeführt werden. Es ist geplant, den Autoren den Status von Fachberatern zu geben.
Die elearning-Plattform WebCT wird erprobt. Sie kann besonders von Sport- und Musikschulen sowie von Krankenhäusern für die Gestaltung von individuellen Lernwegen genutzt werden. Die Kurse laufen in geschlossenen Bereichen, ein Probekurs ist frei verfügbar.
Eine Nutzer-Umfrage zur Schuldatenbank ist bereits abgeschlossen. Herz der Variante ist nur ein Script für alle Fragen und 3 MYSQL-Tabellen.
Die 4 Server des Bildungsservers stehen im Rechenzentrum der Technischen Universität. Zum Personalbestand gehören 4 Stellen.

Klaus Thuß, Ralf-Thomas Schiebel

Landesbildungsserver Sachsen-Anhalt

Der Server (HP-UX, Apache, MySQL, Perl) steht im Rechenzentrum der Magdeburger Universität, die Arbeitsplätze sind am Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung (LISA). Für Technik und Inhalt stehen zwei Stellen zur Verfügung.
Neu ist das Projekt "Einsatz digitaler Medien im Unterricht (EMU)" der Landesmedienstelle in Zusammenarbeit mit der australischen Firma "rainbow-boomerang-video". 6 Projekt-Schulen erhalten 40 Gbyte Festplatten mit Videos (Lehrfilme), deren Aktualisierung über einen gesichertem Internet-Zugang erfolgt.

Michael Woyde

Thüringer Bildungsserver

Das Bildungsportal Thüringen wird vom Thüringer Kultusministerium gestaltet.
Vom Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) werden Angebote zu pädagogischen Themen, wie z.B. Medienkunde oder Qualitätsstandards gepflegt.
Schulen haben die Möglichkeit, im Thüringer SchulComputerNetz TSCN Unterrichts-Präsentationen zu veröffentlichen.

Martin Maisel

[zur Tagesordnung]

3. Präsentation des neu gestalteten SchulWeb - Ulrike Schorle

Für das Subportal SchulWeb wurde 2002 ein Redesign durchgeführt, mit der Zielrichtung eine Profilschärfung des SchulWebs auf die jugendliche Nutzergruppe über das Gesamtdesign zu erzielen. Im Rahmen des SchulWeb-Redesigns wurden die grafischen Elemente und das Seitenlayout, die Funktionalitäten und die Navigationselemente überarbeitet. Begleitend zum Schulweb-Redesign wird derzeit eine Neuprogrammierung des SchulWebs in unserer Abteilung durchgeführt. Die Intention dabei ist es, die Datenbank des Schulwebs der Struktur der Datenbank beim Deutschen Bildungsserver anzupassen, um Synergieeffekte hinsichtlich der technischen Betreuung und der Weiterentwicklung zu erzielen. Das neu gestaltete SchulWeb wird im Januar 2003 freigeschaltet.

[zur Tagesordnung]

4. Ergebnisse der DBS-Nutzerstudie - Elke Brenstein

Die wachsenden Nutzerzahlen der letzen Jahre belegen, dass das DBS Angebot positiv angenommen wird. Jedoch war bisher nur unzureichend bekannt, wie sich die Nutzung über unterschiedliche Nutzergruppen verteilt. Für die bedarfsgerechte Planung und weitere Entwicklung des Informations- und Serviceangebotes des Deutschen Bildungsservers ist es daher wichtig, die spezifischen Nutzungsmuster und Bedürfnisstrukturen der verschiedenen Benutzergruppen zu kennen und zu wissen, wie sie die bestehenden Angebote aus ihrer jeweiligen Perspektive bewerten.
Konkrete Fragestellungen zu Nutzergruppen und Zielen, Inhalten, Design, graphischer Gestaltung und Gebrauchstauglichkeit wurden im vergangenen Jahr mit quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden im Rahmen einer Pilotstudie untersucht. Die Ergebnisse, die im Vortrag zusammenfassend dargestellt wurden, ergaben erste Anhaltspunkte für eine Verbesserung des Informationsangebotes. Um die aufgezeigten Leerstellen auszufüllen und gesicherte Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers zu gewinnen, wird weiterführend im Rahmen eines Folgeprojektes "Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung von Bildungsportalen" (12/02 bis 03/04) in Zusammenarbeit mit der Abt. für Empirische Bildungsforschung & Methoden der HU, eine systematische, repräsentative Befragung aller relevanter Nutzergruppen durchgeführt werden.
Vorstudie zu quantitativen und qualitativen Aspekten der Nutzung des Deutschen Bildungsservers

[zur Tagesordnung]

5. Zum Abschluss des DFN-Projektes DBS 2000 - Christian Richter

Christian Richter gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Deutschen Bildungsservers, demonstrierte die Entwicklung des Systems anhand der Entwicklung der Homepage von 1996-2002 und würdigte die Arbeit von Prof. Diepold und von vielen anderen, die zum Erfolg von DBS und SchulWeb beigetragen haben.
Im zweiten Teil des Beitrages wurde das Content-Management-System des DBS vorgestellt, dass inzwischen fast alle Seiten des DBS enthält. Es wurden die Formulare gezeigt, mit denen die Redakteure arbeiten. Anhand der Sitemap wurde auf den erheblichen Umfang der Inhalte und auf neue Inhaltsbereiche verwiesen. Christian Richter erläuterte, welche Vorkehrungen beim DBS gegen Robots getroffen wurden, die die Datei robots.txt nicht respektieren. Er machte Vorschläge zur Kooperation betreffend Form und Umfang der gegenseitigen Verlinkung der Bildungsserver und erklärte sich bereit, den Landesbildungsservern eine Schnittstelle für die Nutzung der DBS-Verschlagwortungshilfe in eigenen Anwendungen zur Verfügung zu stellen http://www.bildungsserver.de/sw_frage.html.

[zur Tagesordnung]

Abschlussdiskussion

In der abschließenden Diskussion brachten alle Anwesenden den Wunsch zum Ausdruck, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Als Termin für den 11. Bonsai-Workshop wurde der 7. und 8. Mai 2003 in Berlin vereinbart.
Vorgeschlagen wurde, die Beiträge nach folgenden Schwerpunktthemen auszurichten:
1. Verschlagwortung von Datenbankeinträgen unter Nutzung einer festen Schlagwortliste sowie die technische Umsetzung
2. Programmierung von barrierearmen Internetauftritten

Am 16. und 17. Januar 2003 findet in Frankfurt/Main am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung ein Workshop für die Redakteure der Landesbildungsserver statt. Die guten Erfahrungen der Bonsaitreffen sollen auf die redaktionelle und themenspezifische Zusammenarbeit ausgedehnt werden.

[zur Tagesordnung]

Protokoll: Christine Schuster



zur Übersicht: Systemadministratoren der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers

zur Übersicht: Redakteure der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers