17. Bonsai-Workshop
8. und 9. November 2006 in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF in Berlin

Verlauf und Ergebnisse des Workshops

Der Workshop begann am 8.11.2006 um 14.00 Uhr und endete am 9.11.2006 um 13.00 Uhr. 1. Begrüßung
2. Berichte der Landesbildungsserver
3. Neues im DBS-Bereich Schule
4. Neues beim DBS
5. Diskussion der Ergebnisse des Arbeitstreffens in Hildesheim, Beschluss über eine mögliche Kooperation beim Datenaustausch
6. Lesen in Deutschland
7. Fazit

Mittwoch, 8.11.2006

1. Begrüßung

Prof. Dr. Marc Rittberger, Leiter des Informationszentrums Bildung am DIPF, eröffnete die Tagung.

Dr. Christian Richter erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass vor 10 Jahren, am 21. und 22. November 1996, Prof. Diepold Administratoren und Entwickler von Bildungsservern in den Bundesländern zur 1. Bonsai-Tagung an die Humboldt-Universität zu Berlin eingeladen hatte. Eine weitsichtige Entscheidung, wie die erfolgreiche Zusammenarbeit der Landesbildungsserver in den vergangenen 10 Jahren bestätigte. Die Idee, einer gemeinsamen Datenbank stand schon damals auf der Tagesordnung. Obwohl beim DBS die technischen Voraussetzungen für eine gemeinsame Nutzung der Datenbank geschaffen wurden, sind der Folgezeit in den Ländern doch lieber eigene Datenbanken aufgebaut worden. In diesem Jahr wurde von Hans Rauch die Idee der gemeinsamen Verwaltung von Daten wieder aufgegriffen. Beim Arbeitstreffen zur Bildungsserver-Engine im September in Hildesheim wurden Vorschläge für gemeinsame technische Strukturen erarbeitet, die als Grundlage für die Diskussion unter Tagesordnungspunkt 5 dienen sollen.

Dr. Christian Richter

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2. Berichte der Landesbildungsserver

Bayrischer Schulserver

Beim Bayerischen Schulserver gibt es keine Redakteure. Die Informationseingabe erfolgt ausschließlich über eine Selbsteintragsfunktion.
Die Hauptaufgabe der beiden Mitarbeiter ist die Betreuung der Datenbank Fortbildung in Bayerischen Schulen (FIBS), die das gesamte Angebot der Lehrerfortbildung in Bayern enthält. Staatliche und offiziell anerkannte Fortbidungsträger tragen ihre Angebote selbst ein. Veranstaltungen sind nach Schulart, Schulfach, Anbieter, Stichwort, Zielgruppen oder Postleitzahlen recherchierbar. Alle Anmelde- und Teilnahmeformalitäten können online abgewickelt werden.

Wolfgang Schmid

Berliner Bildungserver

Ab 1. Januar 2007 geht der Berliner Bildungsserver nach Ludwigsfelde. Raum- und Personalsituation sind noch nicht vollständig geklärt. Bei einem Coaching mit den Mitarbeitern des Berliner und des Brandenburgischen Bildungsservers wurden die möglichen Probleme und Konflikte der Fusion angesprochen. So haben die beiden Bildungsserver verschiedene Content-Management-Systeme, unterschiedliche inhaltliche Strukturen und teilweise spezifische Bereiche, die nicht problemlos zusammengelegt werden können. Im Moment werden von beiden Seiten die Bereiche gesichtet, die für einen künftigen gemeinsamen Server geeignet sind. Bis zum Sommer 2007 werden beide Server seperat weiter betrieben.

Ulrike Hammer

Brandenburgischer Bildungsserver

Das Coaching mit den Berliner Kollegen war sehr konstruktiv. Alle Probleme wurden angesprochen.
In der Lernortedatenbank sind außerschulische Lernorte nach Altersgruppen, Themen und Regionen recherchierbar. Selbsteinträge sind noch nicht möglich, aber geplant. Die geplante Zusammenarbeit mit Berlin kam wegen unterschiedlicher Datenbankstrukturen noch nicht zustande. Im Rahmen der Fusion der beiden Bildungsserver soll dieses Problem gelöst werden.

Diskussion
Gute Erfahrungen mit Selbsteinträgen gibt es bei der Datenbank für Lernorte in Nordrhein-Westfalen. Dort werden die Lernorte von den Nutzern eingegeben und gepflegt. Die Diskussion ergab, dass Lernortedatenbanken in allen Ländern gebraucht werden, und dass einheitliche technische Strukturen sinnvoll wären.

André Koch

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Für die Neugestaltung des Landesbildungsservers in Farbe, Design und Struktur des Landesportals gibt es verbindliche Vorschriften. Als CMS wird PLONE verwendet. 15 % der LBS-Seiten sind bereits umgestaltet, 85 % sind noch PLONE-Seiten. Ein positives Ergebnis der Überarbeitung ist die nun einheitliche Struktur des gesamten Angebotes. Die Länderkarte mit Links zu Unterrichtsfächern auf den Landesbildungsservern, die Friedhelm Schumacher auf der letzten Bonsaitagung vorstellte, wurde auf den Seiten der Fächer und Fächerverbünde eingebunden.

Gerhard Koch

Um die Serverlast zu regulieren, wurde ein Skript installiert, das wie eine Bremse wirkt: Ab einer bestimmten Systemlast werden pro Besucher nur noch eine definierte Anzahl an Requests pro Sekunde gestattet. Die Zugriffszahlen steigen laufend, daher wurden zwei weitere leistungsstarke Maschinen beschafft. Damit stehen nun zwei Serverpaare zur Verfügung. Innerhalb eines Paares kann jeweils einer der Server ausfallen, der andere übernimmt dann automatisch alle Anwendungen. Des weiteren wurde eine redundant ausgelegte Firewall gekauft mit zwei unabhängigen Rechnern in einem Gehäuse. Um aus der Ferne harte Resets z.B. der Firewall durchführen zu können, wurde eine Steckdosenleiste beschafft, die einen eingebauten Webserver hat und über den die einzelnen Dosen aus der Ferne ein- und ausgeschaltet werden können.

Andreas Rittershofer

Hamburger Bildungsserver - HBS

Logo und Kopfleiste des HBS wurden neu gestaltet und in dieser Form von der Senatsverwaltung genehmigt. Alle Publikationen Hamburger Behörden haben die Auflage erhalten, einen roten Schiffsbug auf der Titelseite unterzubringen. Für das Internet ist das noch nicht endgültig geregelt. Beim HBS ist die Haupt-Navigationsleiste in Form eines Schiffbugs gestaltet. Die personellen Ressourcen wurden um eine Stelle gekürzt, für redaktionelle Arbeiten stehen beim HBS nur noch 1,6 Stellen und Honorarkräfte zur Verfügung. Wegen eines Hackerangriffes im Frühjahr, bei dem islamistische Propaganda im HBS-Forum veröffentlicht wurde, musste der Server neu aufgesetzt werden.
Ein erfolgreiches Projekt ist das CMS für Schulen. Es wurde von einer privaten Firma zusammen mit Pilotschulen entwickelt, die nur die Entwicklungskosten in Rechnung gestellt hat. Für Hamburger Schulen ist sowohl das CMS als auch das Hosting kostenlos. Vom Landesbildungsserver werden Workshops zum CMS angeboten, an denen bisher 120 Schulen teilgenommen haben.
In der letzten Steuerungsgruppensitzung wurde beschlossen, dass beim DBS ein Pädagogik-Wiki aufgesetzt werden soll. Hamburg wird sich daran mit zwei Themen beteiligen: Selbstverantwortete Schule und Weltliteratur.

Dr. Dieter Kasang

Bildungsserver Hessen

An der Online-Befragung zu den Anforderungen an eine "Bildungsserver-Engine" nahmen 15 Personen teil. Die Beantwortung von 37 Fragen in den 9 Rubriken ergab, dass sehr unterschiedliche Modelle favoritisiert werden. Die Ergebnisse stehen auch als CSV-Datei und als SQL-Export zur Verfügung. Um ein einheitliches Bild zu bekommen wurde erneut ein Fragebogen während der Tagung verteilt.
Neu beim Hessischen Bildungsserver sind Bilder auf der Startseite und in den Lernarchiven. In der linken Spalte befindet sich die Navigation und in der rechten Spalte die Schnellnavigation. Einige der in Hildesheim herausgearbeiteten Kriterien wurden bereits eingearbeitet, z.B. bei der erweiterten Suche.
160 hessische Schulen nutzen bereits das Content Management System, das der Bildungsserver anbietet. Die Struktur der Schul-Homepage kann erweitert werden zu einer Arbeitsplattform mit speziell festgelegten Zugriffsrechten. Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule hat z.B. eine geschlossene Lehrer-Schüler-Plattform eingerichtet. Ein geschlossener Arbeitsbereich für Lehrer wird von der Georg-Büchner-Schule genutzt.

Hans Rauch

NiBiS - Niedersächsischer Bildungsserver

Die Ressourcen werden im Moment zu großen Teilen für das Zentralabitur und die anderen zentralen Arbeiten gebraucht. Eingestellt wird eine Webdesignerin. Eine Betriebsvereinbarung regelt für die Landesbehörden die technische Vereinheitlichung aller Angebote. Künftig soll ein einheitliches Datenbanksystem zentral verwaltet und gepflegt werden. Der NiBiS ist hiervon noch nicht betroffen.

Horst Eysel

learn:line NRW

Am 12. Dezember wird der 10. Geburtstag der learn:line gefeiert. Es wird eine Jubiläums-Website geben. Das Landesinstitut in Soest wird am 31. Dezember geschlossen, NRW wird künftig kein eigenständiges Landesinstitut für Schule mehr haben. Die Mitarbeiter und Aufgaben werden in das Ministerium für Schule und Weiterbildung übernommen. Nach einem Übergangszeitraum von bis zu drei Jahren sollen die Arbeitsplätze nach Düsseldorf verlegt werden. Zusätzlich wird in NRW eine Auffanggesellschaft für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst gegründet.
Die learn:line soll in das Bildungsportal überführt werden. Die Landesregierung will künftig nur noch ein zentrales Informationsangebot im Bildungsbereich unter dem Dach des Bildungsportals betreiben.

Walter Hupfeld

Bildungsserver Sachsen-Anhalt

Es gab einen Hackerangriff von 5 Berufsschülern über das ungesicherte W-lan ihrer Schule. Die Handy-Alamierung funktionierte. 650 Einträge im Diskussionsforum mussten einzeln gelöscht werden. Vier Maschinen sind in Betrieb, die älteste läuft seit 10 Jahren. Geplant sind themenbezogene Wikis.

Michael Woyde

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Donnerstag, 9.11.2006

Sächsischer Bildungsserver

In Sachsen werden alle Bildungsangebote künftig unter www.sachsen.de in einheitlichem Design erreichbar sein. Als CMS wird Red Dot verwendet. Im Rahmen einer Reform werden zum 1.1.2007 die Regionalschulämter und das Comenius-Institut geschlossen. Das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) bündelt als nachgeordnete Einrichtung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus künftig die Aufgaben des ehemaligen Comenius-Instituts, der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung und des Aufbaustabes der Sächsischen Evaluationsagentur. Der Bildungsserver gehört zum Kultusministerium.

Ralf-Thomas Schiebel

Pädagogische Plattform Päppik

Alle Maschinen der Pädagogischen Plattform befinden sich im Universitätsrechenzentrum (URZ) der TU Dresden. Sie sind dort über einen 100MBit-Switch angebunden. Das URZ stellt ebenfalls die unterbrechungsfreie Stromversorgung sicher. Alle Daten-Partitionen der Server sind in das Backup-System der TU Dresden (wöchentliche Vollsicherung, täglich incrementelle Sicherung) eingebunden.
Neu ist die Übersicht über das Angebot auf der Startseite. In der Rubrik "Themen" erscheinen in loser Folge abgeschlossene Themen zum Weiterlesen. Unter gis.sn.schule.de wird ein Geographisches Informationssystem (GIS) zur Nutzung in der Schule angeboten.
Für den Schulversuch ELeaS - E-Learning an sportbetonten Schulen stellt der Sächsischen Bildungsserver die Lernplattform zur Verfügung.
Die Materialiendatenbank orientiert sich an der sächsischen Schulstruktur und bildet die neuen Lehrpläne jeweils bis in die einzelnen Lernbereiche der Klassenstufen ab. Über ein Eintragsformular können Lehrerinnen und Lehrer Materialien einstellen. Für die redaktionelle Betreuung der Fächeseiten stehen zurzeit keine Abordnungen zur Verfügung.

Klaus Thuß

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3. Neues im DBS-Bereich Schule

Am 1. Dezember 2006 beginnt beim DBS ein neues Projekt, bei dem interaktive Zielgruppenangebote entwicklt und erprobt werden sollen. Das Vorhaben zielt insbesondere auf die Entwicklung folgender Aktionsfelder und Funktionen:
  1. Wiki-Forum (Kommunikation, Erfahrungsaustausch, fachliche Diskussion)
  2. Micro-Content („Marktplatz“ für Arbeitsmaterialien professioneller Communities)
  3. „Lexikon“ (Bearbeitung einer sog. „Fork“ (also eines redaktionell autonomen inhaltlichen Extrakts) der Enzyklopädie Wikipedia zu Bildungsthemen)
  4. „Vertiefung und Ergänzung“ (Kontextmaterialien und –informationen zur Datenbank Bildungsmedien)
  5. Plattform für externe Partner und regionale Informationsangebote (exemplarische Anwendungen des Bildungsservers Hamburg: Input von Inhalten zu landes-/länderbezogenen bildungspolitischen Fragen von überregionaler Relevanz und zum Thema „Weltliteratur“ als „überregionaler Fokus“ – s. Anhang: Teilprojekte HBS)
Am 1. Oktober 2006 startete das Projekt zum Aufbau und Betrieb eines Subportals „Lehrerbildung“, das länderübergreifende Informationen zur Lehrerausbildung bereitstellen soll.
Die Länderkarte mit Verweisen auf die Fächerseiten der Landesbildungsserver wurde aktualisiert und steht allen LBS zum Einbinden in das eigene Angebot zur Verfügung.

Dr. Friedhelm Schumacher

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4. Neues beim DBS

Die englischsprachigen Seiten wurden in das DBS-Redaktionssystem integriert. Von jeder DBS-Seite aus ist über den Button "International Visitors" die entsprechend englischsprachige Seite erreichbar.

Eine Neuerung bei der DBS-Suche ist die Korrektur von Tippfehlern mit dem Unix-Programm "agrep". 5000 englische Fachbegriffe wurden in die Suche integriert. Die Suche mit englischen Wörtern ergibt relevante deutsche Treffer.

Das Fachportal Pädagogik bietet pädagogische Fachinformationen vorrangig für Erziehungswissenschaftler. Zentrales Rechercheinstrument ist die lizenzpflichtige FIS Bildung Literaturdatenbank. Sie ermöglicht die Suche nach Literaturtiteln, die zu einem bestimmten Suchbegriff existieren, bzw nach Autoren, die zu einem bestimmten Thema veröffentlicht haben.

Die Homepage zur Bildungsberichterstattung wird beim DBS gehostet und mit dem CMS des DBS redaktionell betreut. Die bereitgestellten Materialien zum nationalen Bildungsbericht der Bundesrepublik Deutschland wurden vom „Konsortium Bildungsberichterstattung“ erarbeitet und stehen in Excel-Tabellen, die ständig ergänzt und aktualisiert werden, zur Verfügung.

Das Innovationsportal präsentiert Projekte und Modellversuche des Bundes und der Länder, die auf bildungspolitisch innovative Maßnahmen abzielen. Kernstück des Portals ist die Datenbank "Innovative Projekte und Programme von Bund und Ländern zur Qualitätsentwicklung des Bildungssystems" - eingebunden in einen umfassenden Kontext weiterer themenspezifischer Informationen.

Dr. Christian Richter

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5. Diskussion der Ergebnisse des Arbeitstreffens in Hildesheim, Beschluss über eine mögliche Kooperation beim Datenaustausch

Am 20. und 21. September fand ein Arbeitstreffen zum Projekt "Bildungsserver-Engine" in Hildesheim statt. Die Ergebnisse lagen allen Teilnehmern der 17. Bonsai-Tagung als Handout vor:
  1. Datenmodell - Vergleich mit der österreichischen Metadatenspezifikation für elektronische Lehr-/Lernressourcen (Contake)
  2. Vorschläge zum Austauschformat: Bevorzugter Vorschlag: XML, Alternativer Vorschlag: ISO-8859-15 Text
  3. Datenaustauschmodell
In der Diskussion bekräftigten alle Anwesenden das Interesse daran, ein Datenaustauschformat zu erarbeiten, das den Import fremder Daten in die eigene Datenbasis ermöglicht. XML wurde als Austauschformat favoritisiert. Es wurde vorgeschlagen, beim DBS eine Suchmaske einzurichten, die eine Auswahl ermöglicht. Suchmaske und Scripte werden für alle LBS zur Verfügung gestellt. Es wird beschlossen, den Datenaustausch im vereinbarten Format auszuprobieren und Daten in einen zentralen Pool zu importieren.

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6. Lesen in Deutschland

Neu bei Lesen in Deutschland und im Lesekalender des Deutschen Bildungsservers ist eine automatische Sortierung der Kalendereinträge nach Themen und Bundesländern. Neben der chronologischen Terminansicht, werden in beiden Portalen Veranstaltungen und Wettbewerbe zur Leseförderung in 11 Kategorien angezeigt:
  1. Lesefeste und Literaturtage
  2. Vorlesen für Kinder
  3. Bilderbuchkinos
  4. Lesungen
  5. Radiosendungen
  6. Fernsehsendungen
  7. Veranstaltungen in Bibliotheken
  8. Lese- und Schreibwettbewerbe
  9. Ausstellungen
  10. Buchmessen
  11. Fortbildungen für Leseförderer

Regionale Veranstaltungen und Wettbewerbe werden auf den jeweiligen Länderseiten bei Lesen in Deutschland und beim Deutschen Bildungsserver angezeigt.
Die Länderporträts sollen einen aktuellen Überblick über Aktionen, Projekte und Initiativen zur Leseförderung im jeweiligen Land geben. Die Seiten werden ständig aktualisiert und ergänzt. Die Mitarbeit der Akteure vor Ort ist erwünscht.

Christine Schuster

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7. Fazit

  1. Die Zusammenarbeit der Landesbildungsserver in den vergangenen 10 Jahren war sehr erfolgreich.
  2. Die Online-Befragung zu den Anforderungen an eine "Bildungsserver-Engine" ergab, dass sehr unterschiedliche Modelle favoritisiert werden.
  3. Die Länderkarte mit Verweisen auf die Fächerseiten der Landesbildungsserver wurde aktualisiert und steht allen LBS zum Einbinden in das eigene Angebot zur Verfügung.
  4. Als gemeinsames Datenaustauschformat wird XML favoritisiert.
  5. Der Datenaustausch im vereinbarten Format soll zunächst auszuprobiert werden, indem Daten in einen zentralen Pool importiert werden.
  6. Die 18. Bonsai-Tagung findet am 9. und 10. Mai 2007 in der BBF des DIPF in Berlin statt.

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Protokoll: Tamara Massar, Christine Schuster

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